Glas am Bau — und im Leben
Glas macht Wände transparent, bringt Licht und Sonne in Ihr Haus und bringt die Menschen der Natur näher. Aber Glas ist nicht nur durchsichtig: Es kann die unterschiedlichsten Aufgaben übernehmen – von der Wärmedämmung bis zum Schallschutz, von der Sicherheit bis zum Sonnenschutz. Moderne Isoliergläser machen die helle, offene Bauweise unserer Zeit erst möglich.
Glas eröffnet viele Möglichkeiten, um Ihr Haus attraktiv und wohnlich zu gestalten. Trennwände aus Glas mit Ornamenten, Mustern oder vielfarbiger Bedruckung wirken dekorativ und sichtschützend; Treppen mit Stufen aus mattglänzendem, rutschfestem Glas schaffen ein faszinierendes, lichtes Treppenhaus; Ganzglastüren, Möbel oder Regale aus Designglas geben Ihrer Einrichtung ein modernes Styling.
Glas hat vielfältige Funktionen, und wir möchten Ihnen einige Informationen darüber geben. Unser „Glasmusterhaus“ haben Sie ja bereits auf der Startseite kennengelernt, in dem die verschiedensten Glasanwendungen beispielhaft vorgestellt werden. Sicherlich werden Sie nicht all diese Möglichkeiten bei Ihrem Haus nutzen: Aber lassen Sie sich einfach inspirieren von der Gestaltungsvielfalt, die Sie mit Glas im und am Bau haben.
Wichtige Kennwerte modernen Glases

Der U-Wert (früher „k-Wert“) ist ein Maß dafür, wie viel Heizwärme durch die Verglasung nach außen verloren geht. Je kleiner er ist, desto geringer der Wärmeverlust und desto besser die Wärmedämmung. Die Maßeinheit ist W/m²K.
Einfachverglasungen erreichen gerade einmal 5,8 W/m²K, ältere Isoliergläser etwa 3,0 W/m²K – viel zu wenig: Die heutigen gesetzlichen Anforderungen stellen weitaus höhere Ansprüche. Moderne Isoliergläser bieten deshalb dreimal so gute Wärmedämmung und erfüllen daher diese Anforderungen problemlos. Wichtig für Ihren Geldbeutel und unsere gemeinsame Umwelt.
Der g-Wert gibt an, wie viel Prozent der Sonnenenergie durch das Glas ins Innere des Gebäudes gelangen. Je höher der Wert, desto stärker heizt sich das Gebäude bei starker Sonneneinstrahlung auf. Daher ist der Wert besonders interessant, wenn man im Sommer allzu starke Aufheizung vermeiden will (niedrige g-Werte bei Sonnenschutzglas), oder aber beim „Solaren Bauen“, wo man die Sonne im Winter gezielt als „Heizung“ nutzt.
Der g-Wert sagt übrigens nichts über die Helligkeit aus! Die „Lichtdurchlässigkeit“ eines Glases wird mit einer eigenen Zahl, dem TV-Wert, in Prozent angegeben. Je höher dieser Wert, desto mehr sichtbares Licht gelangt durch das Glas.
Die maßgebliche Kennzahl beim Schallschutz ist das „bewertete Schalldämmmaß“ RW,P des Glases, gemessen an Normgrößen in dB (Dezibel): Es gibt an, um wie viel dB der Außenlärm durch das Glas abgedämpft wird. Eine Reduzierung um 10 dB bedeutet bereits eine Halbierung des Lärms – moderne Schallschutzgläser erreichen heute bis zu 52 dB!
Mit modernem Isolierglas...
bares Geld sparen... |
...und Umwelt schonen. |

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